Nutzungsbedingungen
Stand: 15. September 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Bedingungen beschreiben die Nutzung von Ads Click Tracking unter ads.auftragsverwaltung.ovh. Anbieter ist Martin Kosalla, Meitnerstraße 12, 45823 Essen, Deutschland; Kontakt: support@auftragsverwaltung.ovh. Das Panel richtet sich an Unternehmen und deren berechtigte Beauftragte.
Maßgeblich bleiben individuell vereinbarte Leistungen, Vergütung, Laufzeiten und gegebenenfalls eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Diese gehen im Konfliktfall vor. Durch den bloßen Aufruf dieser Informationsseite entsteht kein kostenpflichtiger Vertrag. Diese Bedingungen werden nur nach wirksamer Vereinbarung Vertragsbestandteil.
2. Leistungsumfang
Die Anwendung ermöglicht die Verwaltung von Tracking-Nummern, Zuordnung von Anzeigenklicks zu Anrufereignissen, technische Qualifikation von Anrufen sowie die Übertragung von Conversion-Daten über den ausgewählten Upload-Weg. Google Sheets, die bisherige Ads-API und Data Manager sind alternative Übertragungsverfahren. Der konkret geschuldete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Vereinbarung.
Die Anwendung ist kein Telefonanbieter, keine Einwilligungsplattform und keine Rechtsberatung. Eine Mindestdauer ist ein technisches Qualifikationskriterium und keine Zusicherung über Qualität oder Umsatz einer Anfrage. Von Google gemeldete Annahme, Zuordnung und Berücksichtigung liegen nicht vollständig im Einflussbereich des Anbieters. Soweit nicht gesondert vereinbart, werden weder eine bestimmte Anzeigenleistung noch eine bestimmte Zahl an Conversions oder Umsätzen zugesichert.
3. Zugang und Nutzungsrechte
Der Nutzer darf die Anwendung während des vereinbarten Nutzungszeitraums für die freigegebenen Unternehmenszwecke verwenden. Zugangsdaten und Panel-Passwort sind vertraulich zu behandeln und nur berechtigten Personen zugänglich zu machen. Ein Zugang kann mehrere Firmen erreichbar machen und darf nicht als isolierter Zugang für einzelne Unternehmen vorausgesetzt werden.
Unzulässig sind unberechtigter Zugriff auf fremde Daten oder Konten, Umgehung von Schutzmaßnahmen, Überlastung des Dienstes und rechtswidrige Verarbeitung personenbezogener Daten. Verdächtige Zugriffe, offengelegte Schlüssel oder sonstige Sicherheitsvorfälle sind unverzüglich an den Support zu melden.
4. Einrichtung und Mitwirkung
Der Nutzer muss über die erforderlichen Rechte an Websites, Telefonnummern, Google- und Sipgate-Konten verfügen. Er verantwortet die sachlich richtigen Konto-, Conversion- und Upload-Einstellungen und prüft die Ergebnisse. Google-APIs, Cloud-Projekt, Berechtigungen und gültige Autorisierungen müssen eingerichtet und aufrechterhalten werden. API-Limits, ablaufende Tokens oder Änderungen bei Drittanbietern können Übertragungen verhindern oder verzögern.
Ein Conversion-Wert ist ein vom System übermittelter Messwert und kein Zahlungsanspruch. Vor einem Wechsel des Upload-Verfahrens sind Zielkonto, Conversion-Aktion, Wert und mögliche parallele Importe zu prüfen. Das System versucht Doppelübertragungen zu vermeiden; unabhängige Importe in anderen Systemen lassen sich dadurch nicht vollständig kontrollieren.
5. Datenschutz und Google-Daten
Der Nutzer stellt sicher, dass erforderliche Informationen, Einwilligungen und sonstige Rechtsgrundlagen für Website-Tracking, Endgerätezugriff, Anrufverarbeitung und Übermittlung an Google vorhanden sind. Die OAuth-Zustimmung eines Kontoinhabers ist keine Zustimmung der Websitebesucher oder Anrufer. Vor personenbezogener Verarbeitung im Auftrag ist die erforderliche Auftragsverarbeitungsvereinbarung abzuschließen. Diese Bedingungen ersetzen sie nicht.
Google-Berechtigungen dürfen ausschließlich für rechtmäßig autorisierte Konten verwendet werden. Wir verwenden Google-Zugriff und Google-bezogene Daten nur für die eingerichteten Funktionen gemäß der Datenschutzerklärung. Ergänzend gelten die für das jeweilige Drittprodukt vereinbarten Bedingungen.
6. Betrieb, Änderungen und Fehler
Wartung, technische Störungen und Abhängigkeiten von Drittanbietern können die Verfügbarkeit einschränken. Gesondert vereinbarte Service-Level und gesetzliche Rechte bleiben unberührt. Fehler sollten mit Zeitpunkt, betroffener Firma und technischer Anfrage-ID gemeldet werden; geheime Tokens oder private Schlüssel sollen nicht in ungeschützten Nachrichten oder Screenshots geteilt werden.
Notwendige technische Anpassungen zur Sicherheit oder Kompatibilität bleiben im Rahmen der vereinbarten Leistung möglich. Diese Bedingungen bewirken keine automatische Änderung bestehender Verträge durch eine bloße Website-Aktualisierung.
7. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung. Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden beschränkt. Wesentliche Pflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Individuell vereinbarte günstigere Regelungen und zwingende Ansprüche bleiben unberührt.
8. Beendigung und Kontoverknüpfung
Laufzeit und Kündigung richten sich nach der individuellen Vereinbarung. Der Nutzer kann den Google-Zugriff im Google-Konto widerrufen und die Entfernung gespeicherter Zugangsdaten über den Support veranlassen. Ein Widerruf kann ausstehende Uploads und Statusprüfungen unterbrechen. Ein Rückwechsel des Upload-Ziels widerruft den Zugriff nicht und löscht keine bereits übertragenen Google-Daten.
Eine notwendige Datenübergabe und die Löschung nach Vertragsende werden nach der Vereinbarung und den datenschutzrechtlichen Vorgaben durchgeführt. Die Anwendung stellt keinen eigenständigen Ersatz für eine vereinbarte Datensicherung oder gesetzliche Archivierung dar.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender gesetzlicher Vorschriften. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen wirksamen Vereinbarungen bestehen; an die Stelle einer unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften. Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung wird durch diese Seite nicht getroffen.